
Ein früher Herbsttag voller Zwetschken, kuscheliger Kleidung und ganz viel Familienzeit.
Es ist dieser eine Moment, wenn die Sonne langsam hinter den Bäumen verschwindet und der Himmel in goldenes Licht getaucht wird.
Wir sind im Garten, mein Mann, unsere kleine Tochter und ich. Unsere Kleine läuft durch den Garten, bleibt hier und da stehen, entdeckt etwas, das für uns wahrscheinlich völlig unspektakulär wäre, für sie aber gerade der größte Schatz der Welt ist.
Ich schaue ihr dabei zu und denke mir manchmal: Genau so wollte ich einmal leben. Mit viel Natur. Mit Familie. Mit lieben Menschen um uns. Mit einem Garten, in dem Kinder frei herumrennen können. Mit Nachbarn, die einfach anrufen und sagen: „Kommt vorbei, wir haben noch Zwetschken am Baum.“ Mit kleinen Abenteuern, die eigentlich gar nicht geplant waren. Und genau so eines hatten wir vor ein paar Tagen.
Ein alter Zwetschkenbaum und ein spontanes kleines Herbstfest.
Unsere Nachbarin hat uns angerufen und erzählt, dass bei ihrem alten Zwetschkenbaum die Leiter schon bereitsteht und wir uns gerne Zwetschken pflücken dürfen. Also haben wir gar nicht lange überlegt. Körbchen geschnappt und los. Für unsere Kleine war das natürlich sofort ein Abenteuer. Ein alter Zwetschkenbaum, eine Leiter und ein Körbchen – mehr braucht es manchmal gar nicht. Sie durfte selbst pflücken, wir standen natürlich die ganze Zeit direkt hinter ihr, und Zwetschke für Zwetschke wanderte in unser Körbchen. Wobei einige davon den Weg ins Körbchen vermutlich nie geschafft haben. Die wurden direkt vor Ort verkostet. Am Ende hatten wir trotzdem eine schöne kleine Ernte und beschlossen spontan, daraus einen gemütlichen Zwetschken-Nachmittag zu machen. Also ging es mit unserem Körbchen nach Hause und direkt weiter in die Küche.
Von kleinen Händen und großen Küchenmomenten
Ich liebe es, wenn unsere Kleine beim Backen dabei sein möchte. Nicht, weil es dadurch schneller oder ordentlicher wird – ganz im Gegenteil.
Aber weil aus einem einfachen Rezept plötzlich eine kleine Familiengeschichte wird.
Sie darf Teig rühren, Zutaten kosten, Zwetschken naschen und natürlich auch ein bisschen Creme probieren.
Dabei wird Mehl verschüttet, irgendwo klebt etwas und meistens dauert alles ein bisschen länger. Aber genau das sind die Momente, die ich später einmal vermissen werde. Wenn kleine Hände auf der Küchenplatte herumwerkeln und jemand ganz stolz erzählt, dass er jetzt „auch Kuchen macht“. Und während in der Küche unsere kleinen Zwetschkenküchlein vorbereitet wurden, war draußen eigentlich noch viel zu schönes Herbstwetter, um schon den ganzen Nachmittag drinnen zu verbringen. Aber dazu später. Erst einmal musste der Kuchen in den Ofen.

Herbst zum Anziehen
Auch unsere Kleidung gehört für mich zu diesen kleinen Herbstmomenten dazu. Auf den Bildern seht ihr Teile aus der neuen
Herbst-Winter-Kollektion von People Wear Organic.
Die Herbst-Winter-Kollektion ist genau in diesen Farben gehalten, die ich im Herbst so liebe: warmes Braun, Beige, Weinrot, zarte Rosatöne und natürliche Nuancen, die sich wunderbar miteinander kombinieren lassen.
Für unsere Kleine haben es mir besonders die liebevollen Motive angetan. Die bunten Katzen, die kleinen Igel, die Streifen, die kleinen Blümchen auf der Cordhose – alles wirkt verspielt und kindlich, ohne laut oder überladen zu sein.
Und dann sind da diese kuscheligen Fleece-Gilets und Jacken, die bei uns in den nächsten Wochen wahrscheinlich kaum noch ausgezogen werden. Gerade wenn wir draußen unterwegs sind, sind sie perfekt. Für unsere Waldspaziergänge. Zum Blätter- und Kastaniensammeln. Zum Entdecken, Spielen und Herumstreifen. Für all die kleinen Wege, bei denen wir eigentlich nur kurz hinauswollten und dann doch wieder viel länger unterwegs sind. Ich mag es einfach, wenn Kinderkleidung nicht nur schön aussieht, sondern mitmacht. Wenn sie warm hält, weich ist und man sich keine Gedanken darüber machen muss, ob gerade wieder durch Laub, Wiese oder Wald gerannt wird. Und natürlich musste es für unseren Herbst-Nachmittag auch ein bisschen Partnerlook sein.
Unsere Kleine in ihren kuscheligen Herbstsachen und ich in brauner Hose und kariertem Flanellhemd – mehr Herbststimmung geht für mich eigentlich kaum.
Warum wir People Wear Organic so gerne tragen
People Wear Organic begleitet uns schon seit der Geburt unserer Tochter. Was uns von Anfang an gefallen hat, ist die Philosophie hinter der Marke: natürliche Materialien, verantwortungsvolle Herstellung und Kleidung, die nicht für eine Saison gedacht ist, sondern möglichst lange getragen und geliebt werden soll.
Ein Punkt ist uns dabei besonders wichtig:
GOTS zertifizierte Bekleidung aus Bio-Baumwolle
Also nicht nur einzelne ausgewählte Stücke, sondern die gesamte Kollektion und Produktionskette. Für uns als Familie ist das ein schönes Gefühl, weil wir bei Kinderkleidung besonders darauf achten, was direkt auf der Haut unserer Kleinen liegt.
People Wear Organic setzt auf 100% Bio-Baumwolle und eine verantwortungsvolle Produktionskette. Die Baumwolle wird von Hand geerntet und gemeinsam mit ausgewählten Partnern bis zum fertigen Kleidungsstück verarbeitet. Dabei werden ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt. Als Pionier in der nachhaltigen Textilindustrie mit über 25 Jahren Erfahrung entwickelt das Unternehmen GOTS zertifizierte Bekleidung für Women, Kids und Babys in bester Bio-Qualität.
Die Stoffe sind weich, die Schnitte unkompliziert und die Farben lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Gerade die natürlichen Herbsttöne liebe ich sehr. Das sind Kleidungsstücke, die bei uns mit Begeisterung und Wohlfühlfaktor so gerne getragen werden.
People Wear Organic entdecken
Während unsere Küchlein im Ofen langsam goldbraun wurden, hat es uns wieder hinaus in den Garten gezogen. Der Herbstnachmittag war einfach zu schön.
Also haben wir kurzerhand eine kleine Decke ausgebreitet und später die noch frischen Küchlein mit nach draußen genommen.
Ich glaube, genau solche Nachmittage sind es, die ich mit meiner Tochter sammeln möchte. Nicht unbedingt die großen Ausflüge. Sondern diese kleinen Dinge.
Eine Leiter an einem alten Zwetschkenbaum. Ein Körbchen, das gemeinsam gefüllt wird. Ein Kuchen, den man zusammen backt.
Kuschelige Kleidung, in der man danach noch durch den Garten laufen kann.
Und ein Picknick auf einer Decke, während die Sonne langsam tiefer steht.
Es klingt so einfach. Aber vielleicht ist genau das für mich die schönste Form von Luxus.
Zeit zu haben. Draußen zu sein. Selbst etwas zu machen.
Menschen um sich zu haben, mit denen man teilen kann.
Und ein Kind dabei zu beobachten, wie es die Welt entdeckt.
Unsere kleinen Zwetschkenküchlein. Aus unseren frisch gepflückten Zwetschken sind zwölf kleine Küchlein geworden. Ich habe sie in einer Muffinform gebacken und die Form vorher großzügig mit Butter ausgestrichen und mit gehackten Haselnüssen ausgestreut. Der Teig selbst ist durch die braune Butter besonders aromatisch. Dazu kommen brauner Zucker, ein wenig Ahornsirup, Eier und Joghurt. Gebacken wird mit frisch gemahlenem Dinkelmehl, Weinstein-Backpulver, Zimt, Vanille und einer Prise Salz. Die Zwetschken kommen ganz zum Schluss in den Teig. Obenauf kommen zusätzlich ein paar dünne Zwetschkenspalten. Nach dem Backen dürfen die kleinen Küchlein vollständig auskühlen. Und dann kommt mein Lieblingsteil: eine wunderbar cremige Mascarpone-Sahne mit Vanille und Zimt. Zum Schluss noch ein kleiner Schuss Ahornsirup darüber – und fertig ist unser kleines Herbstküchlein.
Zwetschkenküchlein mit Zimt-Mascarpone-Creme
Für 12 Küchlein
Für den Teig
- 120 g Bio-Butter
- 80 g brauner Vollrohrzucker
- 2 Bio-Eier
- 2 EL Ahornsirup
- 100 g Naturjoghurt
- 1/3 TL Vanille, gemahlen
- 180 g frisch gemahlenes Dinkelmehl
- 1 TL Weinstein-Backpulver
- 1–1½ TL Ceylon Zimt, gemahlen
- 1 Prise Salz
- ca. 300 g Zwetschken
Für die Form
- etwas Butter
- ca. 30 g gemahlene Haselnüsse
Für die Zwetschken obenauf
- 3–4 Zwetschken
- etwas Zimt
Für die Creme
- 250 g Mascarpone
- 100 ml kalte Sahne
- 1/4 TL Vanille, gemahlen
- 1/4 TL Ceylon-Zimt, gemahlen
- 1–2 EL Ahornsirup
Zubereitung
- Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und bei mittlerer Hitze weiter erhitzen, bis sie goldbraun wird und wunderbar nussig duftet. Kurz abkühlen lassen.
- Die Muffinform großzügig mit Butter ausstreichen und mit den Haselnüssen ausstreuen.
- Die braune Butter mit dem braunen Zucker verrühren. Eier, Ahornsirup, Joghurt und Vanille dazugeben und gut vermischen.
- Dinkelmehl, Weinstein-Backpulver, Zimt und Salz miteinander vermischen und kurz unter die flüssigen Zutaten rühren.
- Die Zwetschken entsteinen, klein schneiden und vorsichtig unter den Teig heben.
- Den Teig auf die zwölf Mulden verteilen.
- Weitere Zwetschken in dünne Spalten schneiden und oben auf den Teig legen. Nach Belieben mit etwas Zimt bestreuen.
- Bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 20–25 Minuten backen.
- Die Küchlein anschließend vollständig auskühlen lassen.
- Für die Creme Mascarpone, Sahne, Vanille, Zimt und Ahornsirup cremig aufschlagen.
- Die Creme auf den ausgekühlten Küchlein verteilen und zum Schluss mit etwas Ahornsirup beträufeln.
- Wer mag, gibt noch ein paar geröstete Haselnüsse darüber.
Tipp! Am allerbesten schmecken die Küchlein ganz frisch gebacken. Kurz vor dem Naschen, die Creme darüber geben. Die Küchlein am besten nicht kühl stellen, da sie sonst fest werden. Lieber die Creme dann extra kühlen und kurz vor dem Servieren auf die Küchlein geben.
Ein kleines süßes Stück Herbst. Am Ende saßen wir also tatsächlich wieder draußen. Mit Kuchen. Mit Krümeln auf der Wiese.
Mit Zwetschken in kleinen Kinderhänden. Die Sonne war inzwischen fast verschwunden und die Luft wurde kühler. Unsere Kleine war noch immer unterwegs, als gäbe es im Garten noch hundert Dinge zu entdecken.
Und ich dachte wieder: Das ist es.
Diese kleinen Abenteuer. Die Natur direkt vor der Haustür. Menschen, die ihren Garten und ihre Ernte mit uns teilen.
Gemeinsam backen. Gemeinsam essen.
Kleidung, in der wir uns wohlfühlen und die uns bei all diesen kleinen Abenteuern begleitet. Ich wollte immer ein Leben, in dem genau dafür Platz ist.
Für Familie. Für Natur. Für Gemeinschaft. Für Selbstgemachtes. Für Freiheit.
Und für diese ganz unscheinbaren Momente, die sich erst im Nachhinein als die wertvollsten herausstellen. Vielleicht ist das die eigentliche Magie im Alltag.
Dass man manchmal gar nichts Besonderes vorhat – und am Ende trotzdem einen Tag erlebt, den man am liebsten festhalten möchte.
Unser kleiner Zwetschken-Nachmittag war jedenfalls genau so ein Tag.

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