
Kürbis-Ricotta-Gnocchi auf Hummus mit Salbeibutter & Walnüssen
Wenn der September nach Soulfood schmeckt, dann bitte so.
Wir finden, Kürbis muss nicht immer in Suppe oder Ofengemüse landen. Gerade als Gnocchi macht er sich ganz wunderbar – weich, leicht süßlich und zusammen mit Ricotta herrlich zart.
Für dieses Rezept werden die Kürbis-Ricotta-Gnocchi goldbraun in Butter gebraten und mit knusprigem Salbei und gerösteten Walnüssen verfeinert. Darunter kommt eine großzügige Schicht cremiger Hummus, die wunderbar mit den warmen, buttrigen Gnocchi harmoniert.
Dazu ein paar frische Tomaten, Parmesan, Zitronenabrieb und gutes Olivenöl – und fertig ist ein Teller, der für uns einfach September und Soulfood in einem ist.
Cremiger Bio-Hummus trifft auf Kürbis-Gnocchi
Für die cremige Basis verwenden wir den Florentin Bio-Hummus Klassisch. Der Hummus wird aus Bio-Kichererbsen und Bio-Tahini hergestellt und ist wunderbar cremig und aromatisch. Genau deshalb passt er so gut zu den warmen, leicht süßlichen Kürbis-Gnocchi.
Florentin bringt mediterranen Geschmack auf den Teller – und der Bio-Hummus ist außerdem vegan und glutenfrei. Und falls ihr ihn noch nicht kennt: Der Florentin Bio-Hummus ist jetzt ganz neu bei denn’s in Österreich im Kühlregal erhältlich (und in Deutschland z.B. bei Alnatura, Bio Markt, Bio Company…).
Wir lieben besonders den Kontrast: cremiger Hummus trifft auf warme, goldbraun gebratene Gnocchi, knusprigen Salbei und geröstete Walnüsse. Dazu frische Tomaten, Parmesan, Zitrone und ein paar Tropfen gutes Olivenöl – mehr Soulfood geht für uns kaum.
HIER gibts ein kurzes Rezeptvideo zu dem Gericht.

Hier das Rezept zum Nachzaubern:
Kürbis-Ricotta-Gnocchi auf Hummus
Für 4 Personen
Zutaten
Für die Kürbis-Ricotta-Gnocchi
- 500 g Hokkaido-Kürbis, geputzt
- 250 g Ricotta
- 1 Ei
- ca. 120–150 g Mehl
- 40 g Parmesan, fein gerieben
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- etwas Muskat
- etwas Bio-Zitronenabrieb
Für Salbeibutter & Walnüsse
- 80 g Butter
- 1 große Handvoll frische Salbeiblätter
- 80 g Walnüsse, grob gehackt
Zum Servieren
- 200–250 g Florentin Bio-Hummus (Klassisch oder Mango-Curry)
- frische Tomaten
- Parmesan
- etwas Zitronenabrieb
- schwarzer Pfeffer
- gutes Olivenöl
Zubereitung
1. Kürbis rösten
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Den Hokkaido-Kürbis in Stücke schneiden und mit Olivenöl und Salz vermengen. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und etwa 25–30 Minuten rösten, bis der Kürbis richtig weich ist.
- Anschließend den Kürbis kurz ausdampfen lassen und möglichst fein pürieren oder mit einer Gabel fein zerdrücken.
2. Gnocchi-Teig zubereiten
- Das Kürbispüree mit Ricotta, Ei und fein geriebenem Parmesan vermengen.
- Mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Muskat würzen. Wer mag, gibt noch etwas fein abgeriebenen Zitronenabrieb dazu – das bringt eine schöne Frische in den Teig.
- Nun nach und nach das Mehl einarbeiten.
- Dabei gilt: Weniger ist mehr. Nur so viel Mehl verwenden, wie wirklich nötig ist, damit ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Nicht zu viel Mehl verwenden, denn dadurch werden die Gnocchi schnell fest und schwer.
3. Gnocchi formen
- Die Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestäuben.
- Den Teig in mehrere Portionen teilen und jeweils zu langen, dünnen Rollen formen.
- Die Rollen anschließend mit einem Messer in kleine Stücke schneiden.
- Ihr könnt die Gnocchi ganz schlicht lassen oder sie mit einer Gabel leicht eindrücken. Die kleinen Rillen sehen nicht nur hübsch aus, sondern nehmen später auch wunderbar die aromatische Butter auf.
4. Gnocchi kochen
- Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.
- Die Gnocchi in das siedende Wasser geben.
- Sobald sie an die Oberfläche steigen, sind sie fertig. Dann direkt mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und kurz abtropfen lassen. Hier wirklich nicht zu lange warten: Wenn die Gnocchi zu lange im Wasser bleiben, werden sie weich und können sogar zerfallen – und das wollen wir natürlich nicht.
5. Salbei in Butter braten
- Die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
- Die frischen Salbeiblätter hineingeben und in der Butter braten, bis sie schön knusprig werden und ihr Aroma an die Butter abgeben.
- Den knusprigen Salbei anschließend vorsichtig aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitestellen.
6. Walnüsse rösten
- Nun die grob gehackten Walnüsse in die aromatische Salbeibutter geben und kurz mitrösten, bis sie goldbraun duften. Die Kombination aus Butter, Salbei und Walnüssen ist für uns übrigens der absolute Kick bei diesem Gericht – also bitte nicht weglassen.
7. Gnocchi in der Salbeibutter schwenken
- Jetzt die gekochten Gnocchi direkt zu den Walnüssen in die Pfanne geben.
- Bei mittlerer bis hoher Hitze einige Minuten braten und dabei vorsichtig wenden, bis sie rundherum goldbraun und leicht knusprig sind. Gebt den Gnocchi ruhig ein bisschen Zeit in der Pfanne. Genau hier entsteht diese herrliche Kombination aus einem zarten Inneren und einer leicht knusprigen Oberfläche.
8. Anrichten
- Auf jeden Teller einen großzügigen Löffel Florentin Bio-Hummus Klassisch geben und mit der Rückseite des Löffels schön verstreichen.
- Darauf die heißen, goldbraun gebratenen Kürbis-Ricotta-Gnocchi verteilen.
- Den knusprigen Salbei und die gerösteten Walnüsse darübergeben.
- Dazu kommen frische Tomaten, etwas frisch geriebener Parmesan und Zitronenabrieb. Nach Belieben noch etwas Ricotta auf den Gnocchi verteilen.
- Mit schwarzem Pfeffer würzen und zum Schluss ein paar Tropfen gutes Olivenöl darübergeben.
- Fertig ist unser herbstlicher Soulfood-Teller.
Mein Tipp für perfekte Gnocchi
Beim Gnocchi-Teig lieber mit weniger Mehl starten und nur so viel dazugeben, wie wirklich nötig ist. Der Teig darf weich und leicht klebrig bleiben – so werden die Gnocchi später schön zart.
Beim Kochen heißt es dann: Augen auf! Sobald die Gnocchi an die Oberfläche steigen, sofort mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen. Nicht noch minutenlang weiterkochen – sonst können sie weich werden und im schlimmsten Fall sogar zerfallen.
Danach dürfen sie in der Pfanne richtig schön goldbraun und knusprig werden. Gebt ihnen ruhig ein bisschen Zeit und bratet sie in der aromatischen Butter rundherum an.
Und ganz wichtig: Salbei und Walnüsse machen hier den Kick – bitte nicht weglassen!
Die Butter nimmt das Aroma des Salbeis auf, die Walnüsse sorgen für den perfekten Crunch und zusammen mit den zarten Kürbis-Gnocchi und dem cremigen Hummus entsteht genau diese Kombination, die wir an diesem Gericht so lieben.
Kurz gesagt: Kürbis gut ausdampfen lassen, beim Mehl nicht übertreiben, Gnocchi nur kurz kochen und anschließend ordentlich knusprig braten. Salbei & Walnüsse dazu – und dann heißt es: genießen.
Guten Appetit!
Für uns ist dieses Rezept genau das richtige Essen für die ersten gemütlichen Herbsttage: unkompliziert, besonders und voller Aromen.
September, wir sind bereit.

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