
Du bist das Leben, für das ich mir Zeit nehmen möchte.
Ein kleiner Reminder an das, was wirklich zählt.
Der Oktober hat diese ganz besondere Magie. Die Tage werden kürzer, das Licht weicher und die Welt draußen verwandelt sich in ein Meer aus Gold, Rostrot und warmen Brauntönen. Ich liebe diese Jahreszeit – nicht nur wegen ihrer Farben, sondern auch wegen dieses leisen Gefühls, das sie in mir auslöst. Als würde der Herbst uns daran erinnern, dass wir nicht immer schneller werden müssen. Dass das Leben oft gerade dann besonders schön ist, wenn wir stehen bleiben und hinschauen.
Wenn wir abends gemeinsam im Garten stehen und zusehen, wie die Sonne langsam hinter den Hügeln verschwindet. Wenn unsere kleine Zaubermaus durch das Gras flitzt, wir bei den Tieren vorbeischauen oder uns einfach auf den Weg in den Wald machen, ohne ein bestimmtes Ziel zu haben. Wenn wir Kastanien sammeln, Blumen pflücken, bunte Blätter mit nach Hause nehmen, Tiere beobachten oder uns irgendwo ins Gras setzen und für einen Moment vergessen, was eigentlich noch alles zu erledigen wäre.
Manchmal malen wir Kastanien an, manchmal lesen wir zusammen, manchmal entstehen aus einem ganz gewöhnlichen Nachmittag die schönsten Erinnerungen. Und manchmal machen wir einfach gar nichts Besonderes. Wir sind draußen, wir lachen, wir schauen dem Himmel zu und genießen, dass wir gerade genau hier sein dürfen.
Vielleicht liegt die Magie des Lebens genau darin. In diesen kleinen Augenblicken, die sich im Moment ganz gewöhnlich anfühlen und die wir irgendwann am liebsten noch einmal erleben würden.
Ich möchte, dass du dich später daran erinnerst, wie sich deine Kindheit angefühlt hat.

Seit ich Mama bin, hat die Zeit für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Ich spüre viel deutlicher, wie schnell sie vergeht. Wie aus kleinen Händen größere werden, wie aus vorsichtigen Schritten selbstständige Wege entstehen und wie sich unsere Kinder Stück für Stück ihre eigene Welt erobern. Manchmal sehe ich unsere Tochter beim Spielen und wünsche mir, ich könnte diesen Augenblick irgendwo ganz tief in meinem Herzen aufbewahren. Nicht, weil ich Angst vor dem habe, was kommt, sondern weil ich dieses Jetzt so sehr liebe.
Dieses Alter, in dem eine kleine Entdeckung die ganze Welt bedeuten kann. In dem Tiere die allerbesten Freunde sind und ein paar bunte Blätter, eine Kastanie oder ein besonders schöner Stein für leuchtende Augen sorgen. In dem man sich ins Gras setzt, den Wolken zusieht und überhaupt nicht versteht, warum Erwachsene es manchmal so eilig haben. Ich möchte ihr nicht nur schöne Erinnerungen schenken. Ich möchte, dass sie sich später an ihre Kindheit erinnert und dieses Gefühl wiederfindet: die Geborgenheit, die Leichtigkeit und das Wissen, dass sie geliebt wird. Dass jemand Zeit für sie hat. Dass sie nicht erst etwas leisten oder besonders brav sein muss, um genau richtig zu sein.
Ich möchte, dass sie eines Tages nicht nur weiß, dass sie geliebt wurde, sondern dass sie es tief in ihrem Herzen spüren kann.
Dass sie sich an gemeinsame Nachmittage erinnert, an kleine Abenteuer im Wald, an das Lachen im Garten und an Abende, an denen wir eigentlich längst hineingehen wollten, aber noch ein bisschen geblieben sind, weil der Himmel so wunderschön war. Natürlich gelingt es mir nicht immer, langsam zu sein. Auch bei uns gibt es volle Tage, müde Momente und Dinge, die erledigt werden müssen. Aber vielleicht geht es gar nicht darum, alles perfekt zu machen.
Vielleicht reicht es, sich immer wieder daran zu erinnern, was wirklich zählt. Das Handy einmal liegen zu lassen. Gemeinsam etwas zu backen, obwohl die Küche danach ein bisschen chaotisch aussieht. Noch eine Geschichte vorzulesen. Oder einfach zuzuhören, wenn aus einer kleinen Erzählung plötzlich eine ganze Welt wird. Denn unsere Kinder erinnern sich später vermutlich nicht daran, wie viel wir an einem Tag erledigt haben. Aber vielleicht erinnern sie sich daran, dass wir stehen geblieben sind. Dass wir mit ihnen gelacht haben. Dass wir ihre kleinen Wunder ernst genommen haben. Und dass sie bei uns einfach Kind sein durften.
Du bist das Leben, für das ich mir Zeit nehmen möchte.
Dieser Gedanke begleitet mich gerade besonders durch den Herbst. Ich möchte weniger hetzen, mehr hinsehen und mir bewusst machen, wie kostbar diese ganz gewöhnlichen Tage sind. Nicht irgendwann, wenn alles erledigt ist. Sondern jetzt. Mitten in unserem Leben, mitten in diesem wunderschönen Oktober.
Bunte Lieblingsstücke für kleine Herbstabenteuer – mit Enfant Terrible
Werbung | In liebevoller Zusammenarbeit mit Enfant Terrible.
Zum Herbst gehören für uns nicht nur gemütliche Nachmittage und Waldspaziergänge, sondern natürlich auch Kleidung, in der unsere Tochter die Welt entdecken kann. Kleidung, die bunt und fröhlich ist, die sie gerne trägt und in der sie sich frei bewegen, spielen und einfach Kind sein darf. Deshalb freue ich mich sehr, euch die neue Herbst-/Winterkollektion von Enfant Terrible zu zeigen. Wir lieben die fröhliche Kindermode des Labels schon lange. Die verspielten Motive, die wunderschönen Farben und die liebevollen Details passen einfach wunderbar zu unserer kleinen Zaubermaus und unserem Alltag, der am liebsten draußen stattfindet.
Besonders wichtig ist mir, dass bei der Kleidung auch die Materialien und ihre Herstellung eine Rolle spielen. Enfant Terrible setzt auf Bio-Baumwolle und GOTS-zertifizierte Produkte. Ihr wisst, mir ist das unglaublich wichtig: natürlich biologische Materialien, ohne Pestizide, angenehm weiche Qualität und ein bewusster Blick auf die Herstellung. Und dann sind da natürlich die Motive, die uns sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubern! Ein Kleid mit Hühnern, eine passende Hose und ein Shirt mit Hühnermotiv – wie bezaubernd ist das bitte? Auch die Pferdemotive sind ein Traum, denn Pferde gehören zu den absoluten Lieblingstieren unserer Tochter.
Ich mag Kleidung, die nicht nur hübsch aussieht, sondern wirklich zum Leben mit Kindern passt: einen Rock, der beim Drehen fröhlich mitschwingt, bequeme Hosen zum Spielen und Entdecken, weiche Shirts und kuschelige Strickjacken. Dazu ein warmes Stirnband für die kühleren Herbst- und Wintertage. Die fröhlichen Farben und bequemen Schnitte machen die Stücke zu wunderbaren Begleitern für unsere kleinen Abenteuer.
Und warum uns die Hühner gerade besonders am Herzen liegen
Dass wir uns ausgerechnet über die Kleidung mit Hühnern so sehr freuen, hat einen ganz besonderen Grund: Wir haben vor Kurzem beschlossen, dass nächstes Jahr Hühner bei uns im Garten einziehen sollen! Allein die Vorstellung macht uns schon unglaublich glücklich. Wir haben voller Begeisterung den Garten ausgemessen, nach passenden Hühnerhäusern gesucht und uns verschiedene Hühnerrassen angesehen. Wir träumen von einer kleinen bunten Hühnerschar, bei der jedes Huhn anders aussieht und später ganz unterschiedliche Eier im Nest liegen.
Wie schön wird es sein, morgens gemeinsam in den Garten zu gehen, nach unseren Hühnern zu schauen und die kleinen Eier einzusammeln? Für unsere Tochter ist diese Vorstellung ein riesiges Abenteuer – und für mich ehrlich gesagt auch. Ich freue mich auf das Beobachten, Füttern und Staunen und darauf, ihr noch ein Stück mehr von der Natur zeigen zu können. Stefan zieht zum Glück mit, auch wenn mein Mann bei meinen Ideen nicht immer vom ersten Moment an ganz so Feuer und Flamme ist wie ich. Aber manchmal muss man sich von einer Begeisterung eben ein bisschen anstecken lassen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass uns diese kleine Hühnerschar allen sehr ans Herz wachsen wird.
Umso schöner ist es, wenn unsere Tochter schon jetzt ihre Hühnerkleidung trägt und wir dabei von diesem kleinen Abenteuer träumen, das nächstes Jahr auf uns wartet. Wenn ihr ebenfalls fröhliche, bequeme und liebevoll gestaltete Kleidung für eure Kinder sucht, die Spaß macht und im turbulenten Familienalltag mitspielt, schaut gerne bei Enfant Terrible vorbei. Besonders die tierischen Motive haben es uns angetan.
Hier geht’s zur neuen Kollektion: Enfant Terrible – fröhliche Kindermode.
Kleine Herbstfreuden, die nach Zuhause schmecken
Zum Herbst gehören für mich auch warme Küchen, der Duft von Zimt und kleine Köstlichkeiten, die wir gemeinsam zubereiten. Ich liebe es, wenn draußen die Blätter fallen und drinnen etwas Selbstgemachtes auf uns wartet. Wenn wir Äpfel schneiden, Teig ausrollen und zwischendurch natürlich auch einmal naschen. Heute habe ich zwei unserer liebsten Ideen für euch mitgebracht: knusprige Dinkel-Apfeltaschen mit einer wunderbar weichen, zimtigen Apfelfüllung und cremiges Schokoladeneis am Stiel, das mit reifen Bananen ganz natürlich gesüßt werden kann. Beides ist wunderbar zum gemeinsamen Zubereiten mit Kindern geeignet – und schmeckt nach einem kleinen Stück Herbstglück.
Goldbraune Dinkel-Apfeltaschen mit Topfen-Blätterteig
Der selbst gemachte Dinkel-Topfen-Blätterteig wird außen wunderbar knusprig und bleibt innen zart. Dazu kommt eine herrlich aromatische Apfelfüllung mit Vanille, Zimt, Zitronensaft und etwas gutem Honig.
Zutaten für den Teig
- 300 g Dinkelmehl, gerne frisch gemahlen
- 250 g Magertopfen
- 200 g kalte Butter
- 50 ml kaltes Wasser
- 1 EL Zucker
- 1 Prise Salz
- etwas Vanille
Für die Apfelfüllung
- ca. 5 Äpfel, je nach Größe
- etwas Vanille
- 1–2 TL Ceylon Zimt
- Saft einer Zitrone
- 3-4 EL cremiger Bio-Honig
Zum Fertigstellen
- 1 Ei
- etwas Milch
- optional etwas Zimt und Zucker
Zubereitung
- Dinkelmehl, Topfen, kalte Butter in Stückchen, Wasser, Zucker, Salz und Vanille zu einem Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 30 × 20 cm ausrollen, wie einen Brief zusammenfalten und für eine Stunde kühl stellen.
- Die Äpfel klein würfeln, gerne mit Schale. Mit Vanille, Zimt, Zitronensaft und Honig in einem großen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze weich köcheln lassen. Das dauert etwas. Etwa ein Drittel der Apfelmasse pürieren und wieder mit den restlichen Äpfeln vermengen. So wird die Füllung wunderbar saftig.
- Den gekühlten Teig erneut auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise mit etwa 10 cm Durchmesser ausstechen. Jeweils zwei Teelöffel Apfelfüllung in die Mitte geben. So lange den Teig immer wieder zusammenkneten und ausrollen, bis alles aufgebraucht ist.
- Ei und etwas Milch verquirlen, die Ränder bestreichen und jeweils einen zweiten Teigkreis darauflegen. Die Ränder gut zusammendrücken und die Taschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Aus den Teigresten kleine Äpfel, Herzen oder Hühner ausstechen und mittig auf die Apfeltaschen setzen. Alles nochmals mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und nach Belieben mit Zimt und Zucker bestreuen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 25–30 Minuten goldbraun backen.
Mein Tipp: Lauwarm schmecken sie besonders gut! Ihr könnt die Äpfel auch wunderbar mit Birnen mischen. Übrig gebliebene Apfeltaschen am nächsten Tag einfach kurz im Backofen aufwärmen – dann schmecken sie wieder wie frisch gebacken.

Cremiges Schokoladeneis am Stiel
Unsere Tochter liebt es, Eis selbst zu machen. Besonders ihre lustigen Eisformen haben es ihr angetan: Mal sehen die fertigen Eis am Stiel wie kleine Bären aus, mal wie Kätzchen. Allein das Befüllen der Formen ist für sie schon ein kleines Highlight.
Ich mag dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist. Reife Bananen bringen natürliche Süße mit, Avocado sorgt für Cremigkeit und guter Kakao für den schokoladigen Geschmack.
Zutaten
- 1–2 reife Bananen
- 1–2 reife Avocados
- 2–3 TL ungesüßtes Kakaopulver
- etwas Vanille
- optional etwas cremigen Bio-Honig
- 2–3 EL griechisches Joghurt
- ein Schuss Schlagobers oder etwas Sauerrahm
Zubereitung
- Bananen und Avocados schälen, in grobe Stücke schneiden und gemeinsam mit Kakao, Vanille, Joghurt und etwas Schlagobers oder Sauerrahm cremig pürieren.
- Nach Geschmack abschmecken. Wenn die Bananen schön reif sind, braucht es oft gar keinen zusätzlichen Honig.
- Die Masse in Eisformen füllen, die Stiele einsetzen und für 3–4 Stunden tiefkühlen, bis das Eis fest ist.
- Zum Herauslösen die Formen kurz mit den Händen erwärmen oder für einen Moment unter lauwarmes Wasser halten.
- Das Ergebnis ist wunderbar cremig und schokoladig – eine schöne Alternative zu gekauftem Eis. Je nach Größe der Früchte und Eisformen variiert die Menge etwas.
Mein Tipp: Lasst die Kinder beim Mixen, Abschmecken und Befüllen helfen. Es darf ruhig ein bisschen kleckern. Genau solche kleinen Küchenmomente sind es, die später in Erinnerung bleiben.
Ein bisschen weniger müssen. Ein bisschen mehr sein.
Vielleicht ist genau das mein Wunsch für diesen Herbst. Mehr Nachmittage, an denen wir nicht auf die Uhr schauen. Mehr Spaziergänge, die länger dauern als gedacht. Mehr kleine Hände, die mir etwas zeigen, das ich selbst beinahe übersehen hätte. Mehr gemeinsames Backen, mehr Lachen, mehr Zeit im Garten und mehr Abende, an denen wir zusammen den letzten Sonnenstrahlen zusehen.
Denn zwischen all den großen Fragen des Lebens sind es vielleicht genau diese kleinen Momente, die uns zeigen, was wirklich wichtig ist. Dass wir nicht immer irgendwo ankommen müssen. Dass ein ganz gewöhnlicher Nachmittag voller Glück sein kann, wenn wir uns die Zeit nehmen, ihn wahrzunehmen. Ich wünsche mir, dass unsere Tochter eines Tages an ihre Kindheit zurückdenkt und sich daran erinnert, wie es sich angefühlt hat, draußen zu Hause zu sein. An den Duft von Äpfeln und Zimt, an warme Herbstsonne auf ihrem Gesicht, an unsere gemeinsamen Abenteuer und an die vielen kleinen Dinge, die für sie damals riesengroß waren.
Und ich hoffe, dass sie immer weiß: Wir müssen nicht erst etwas Besonderes erleben, um glücklich zu sein. Wir dürfen uns mitten im Alltag darüber freuen, dass wir einander haben.
Das Leben ist nicht später. Es ist genau jetzt.
Mitten im Herbst. Mitten in unserem ganz normalen Alltag. Zwischen bunten Blättern, kleinen Händen, warmen Apfeltaschen und dem letzten goldenen Licht des Tages.
Die Zeit wird weitergehen. Unsere Kinder werden wachsen, und vieles, was heute selbstverständlich scheint, wird irgendwann nur noch eine Erinnerung sein. Umso mehr möchte ich heute da sein. Nicht immer perfekt, nicht immer geduldig, nicht immer mit allem fertig. Aber mit offenem Herzen und dem Wunsch, das Schöne nicht erst im Rückblick zu erkennen. Denn wenn ich mir etwas wünsche, dann nicht, dass jeder Tag außergewöhnlich war. Sondern dass wir ihn gemeinsam erlebt haben. Dass wir gelacht haben. Dass wir uns Zeit genommen haben. Dass wir die kleinen Wunder gesehen haben, die direkt vor uns liegen.
Du bist das Leben, für das ich mir Zeit nehmen möchte.
Diesen Satz hab ich hier nun dreimal wiederholt. Weil er so wichtig für mich ist. Vielleicht ist das mein kleiner Reminder für diesen Oktober: weniger hetzen, mehr hinsehen, mehr gemeinsam sein.
Und ganz oft einfach denken: Wie schön, dass wir das gerade erleben dürfen.
Von Herzen wünsche ich euch einen wundervollen Herbst voller kleiner Glücksmomente, gemütlicher Stunden und Erinnerungen, die bleiben.

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