
Birnen-Maroni-Gugelhupf mit Sauerrahmglasur
Ein herbstliches Rezept voller Liebe, Dankbarkeit und Wärme
Es ist Mitte Oktober. Die Sonne steht schon tief, das Licht wird golden, und unser Garten leuchtet in warmen Tönen. Auf der Wiese liegen die ersten Blätter, das Gras ist noch feucht vom Morgentau, und der kleine Birnbaum trägt seine letzten Früchte. Wir sammeln sie gemeinsam – meine Tochter läuft mit roten Bäckchen durch den Garten, hält stolz eine Birne in der Hand.
Diese Momente sind so kostbar.
Drinnen duftet es nach Kuchen und Gewürzen. Der Ofen summt leise, und auf unserer kuscheligen Sitzbank am Fenster liegen Decken, Figuren und Kuscheltiere bereit. Wir schauen hinaus auf die Wälder, die Hügel, auf das warme Licht, das durch die Bäume fällt. Ich halte meine Tochter im Arm, sie kuschelt sich an meine Brust, ihre kleinen Finger spielen mit meinen Haaren. Draußen weht der Wind durchs Laub – drinnen ist alles ruhig, weich, friedlich.
Das sind die Augenblicke, in denen ich das Mama-Sein so sehr spüre. Diese 1,5 Jahre waren so voll, so intensiv, so lehrreich. Ich bin müder als früher – ja – aber auch erfüllter, geerdeter, dankbarer. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer, jeder Spaziergang durch unsere Natur ein kleines Wunder für mich.
Wir gehen oft hinaus – durch den Wald, über die Hügel, Hand in Hand. Sie zeigt auf alles, entdeckt, staunt, lacht. Manchmal fahren wir im Kinderwagen, manchmal läuft sie selbst über die Wiesen, mit schnellen Schritten, stolpert, lacht und steht wieder auf. Wir sammeln Pilze im Wald, tragen sie stolz nach Hause, spielen im Garten, entdecken Raupen und bestaunen jedes Blatt, das vom Baum segelt. Diese einfachen Momente – barfuß im Gras, die Hände voller Erde, das Lachen meiner Tochter – sind für mich das pure Glück. So fühlt sich unser Landleben an: echt, wild, liebevoll, voller kleiner Wunder.
Und dann, wenn sie müde wird, kuschelt sie sich an, schnappt sich meine Brust und schließt die Augen, und ich spüre dieses tiefe Glück. So viel Liebe, so viel Leben.
Und wenn wir dann heimkommen, gibt’s manchmal ein Stück Kuchen – wie diesen Birnen-Maroni-Gugelhupf. Saftig, würzig, warm. Ein Stück Herbst auf dem Teller.

Kleine Herzenswerbung
Serendipity Organics
Bevor ich euch das Rezept zeige, möchte ich euch noch etwas empfehlen, das mich schon so lange begleitet: Serendipity Organics.
Ich kenne das dänische Label jetzt bestimmt seit über sechs oder sieben Jahren, und viele meiner Lieblingsteile stammen von dort. Ich trage sie Woche für Woche, Jahr für Jahr – und sie sind immer noch wunderschön. Die Gründerin Sofie ist eine so liebe, inspirierende Frau. Mit so viel Herz gestaltet sie jede Kollektion – zeitlos, natürlich, voller Gefühl.
Serendipity steht für Geborgenheit – faire Herstellung, biologische Materialien und langlebige Qualität, die man wirklich spürt. Ich liebe diesen Gedanken: Natur nicht nur auf dem Teller, sondern auch auf der Haut.
Besonders jetzt im Herbst bin ich ganz verliebt in unsere Kordhosen, die weichen Strickpullis im Zopfdesign und die sanften Bio-Baumwollblusen in warmen Blau- und Brauntönen. Für meine Tochter gibt’s die schönsten Kinderstücke – schlicht, weich, kuschelig. Und ja, wir gehen manchmal im Partnerlook durchs Leben – ich liebe das!
Auch ihre gestrickte Wohndecke ist ein Traum, und sogar Bettwäsche gibt es in diesen sanften Naturtönen…
Schaut unbedingt bei Serendipity Organics vorbei – eine echte Herzensempfehlung für euch und euer Zuhause. Ihr werdet es ebenso lieben.
Wenn wir dann drinnen sind, kuscheln wir uns auf unsere Sitzbank am Fenster, eingehüllt in eine weiche Decke. Wir lesen Kinderbücher, spielen mit Bauklötzen und winken den Pferden vom Nachbarn zu, die auf der Weide vorbeitraben. Alles ist ruhig, warm und geborgen – draußen färben sich die Wälder, drinnen duftet es nach Kuchen und Holz. In unserer Bettwäsche und den kuscheligen Decken von Serendipity Organics fühlt sich das Zuhause-Sein einfach noch ein Stück schöner an – weich, ehrlich, voller Liebe
Zurück in die Küche – unser Birnen-Maroni-Gugelhupf
Die Birnen stammen von unserem kleinen Baum im Garten – klein, aber so aromatisch und süß! Ich liebe es, sie mit zarten Maroni zu kombinieren. Diese Mischung aus Frucht und Nussigkeit, dazu Zimt und Vanille… das ist für mich pure Herbstliebe.
Und die Glasur aus Sauerrahm, Ahornsirup und Zimt rundet alles so wunderbar ab – sie macht den Gugelhupf vollkommen.
Ich mahle mein Getreide oft gerne frisch – das bringt einfach noch mehr Leben und Aroma in den Kuchen. Für diesen Gugelhupf habe ich eine Mischung aus Dinkel und Emmer verwendet. Das ergibt eine schöne, leicht nussige Note und eine herrlich saftige Krume.
Ihr könnt natürlich auch nur helles Dinkelmehl oder eine andere Mischung nehmen – ganz so, wie ihr mögt. Hauptsache, das Mehl ist gut und ehrlich, dann schmeckt’s am besten.

Ich verwende Bio-Lebensmittel, weil sie nicht nur voller natürlicher Aromen stecken, sondern auch respektvoll für unsere Erde und die Menschen produziert werden. Ich möchte euch ermutigen, öfter auf Qualität und Herkunft zu achten – es schmeckt besser, tut gut und ist ein kleines Stück Verantwortung, das wir im Alltag übernehmen können.
Der wunderschöne große Kuchenteller in hellem Blaugrün ist von MAOMI. Fair gefertigtes Porzellan zum Verlieben.
Viel Freude beim Nachzaubern und Genießen!
Birnen-Maroni-Gugelhupf mit Sauerrahmglasur
Zutaten:
- 2 Birnen
- 2 TL Zitronensaft
- 4 Eier
- 100 g Rohrohrzucker
- 1 TL gemahlene Vanille
- 150 g neutrales Speiseöl
- 150 g helles Dinkelmehl
- 100 g Emmermehl oder Dinkelvollornmehl
- 2,5 TL Weinstein-Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 TL Zimt, gemahlen
- 350 g Birnen-Apfelmus
- 150 g gegarte Maroni, zerbröselt
- Butter und Mehl für die Form
Für die Glasur:
- 100 g Sauerrahm
- 3 EL Ahornsirup
- 1 EL Staubzucker
- 1 Prise Zimt, gemahlen
- etwas Vanille, gemahlen
- getrocknete Blüten zum Dekorieren (optional)
Zubereitung
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstreuen. - Birnen fein würfeln. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
- Eier, Zucker und Vanille 5 Minuten hell und cremig aufschlagen. Dann das Öl langsam in einem dünnen Strahl einrühren.
- Mehl, Backpulver, Salz und Zimt mischen. Abwechselnd mit dem Birnen-Apfelmus unter den Teig heben.
- Zum Schluss Birnenwürfel und Maroni unterrühren.
- Den Teig in die vorbereitete Form geben und etwa 40 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
- Auskühlen lassen, dann die Glasur aus Sauerrahm, Ahornsirup, Staubzucker, Vanille und Zimt glatt rühren und hübsch über den Gugelhupf träufeln.
- Mit getrockneten Blüten oder Zimtpulver verzieren.

Tipp:
Ich habe mein Birnen-Apfelmus selbst gemacht – einfach Birnen und Äpfel weich gekocht, mit Vanille, Zimt und etwas Zitronensaft püriert. Ihr könnt natürlich auch nur Apfelmus oder nur Birnenmus verwenden.
Wer keine Maroni mag, kann sie durch gehackte Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln ersetzen – das schmeckt ebenfalls wunderbar. Ja, sogar kleine Schokostückchen könnt ihr unter den Gugelhupf schummeln.
Wenn der Kuchen im Ofen ist und der Duft durchs Haus zieht, wenn wir uns an die warmen Tassen schmiegen und die letzten Sonnenstrahlen durch die Fenster fallen – dann weiß ich, wofür all das gut ist.
Für die kleinen Dinge, die leisen Momente, die Geborgenheit.
Für das Lächeln meiner Tochter, das Rascheln der Blätter, das Lachen am Küchentisch.
Der Herbst erinnert mich immer wieder daran, wie schön das Leben ist, wenn man es mit Liebe füllt – mit guten Zutaten, warmem Licht, ehrlichen Stoffen, und Menschen, die man liebt.
Ein Stück Gugelhupf, eine Kuscheldecke, ein warmer Pulli – und alles ist gut.

Dieser Beitrag enthält Werbung.





























Leave a reply